Sie sind Vertragspartner der SV?

Vertragspartner der Sozialversicherung sind Sie dann, wenn Sie einen Vertrag mit der Sozialversicherung haben und über eine Vertragspartner-Nummer verfügen.

Niedergelassener Arzt

Sie haben

  • einen kurativen Vertrag
  • einen Vorsorgeuntersuchungsvertrag (VU) und führen mehr als 150 Vorsorgeuntersuchungen im Jahr durch

dann sollten Sie bereits mit dem e-card System ausgestattet sein. Wenn nicht, können sie sich auf eigene Kosten ausstatten lassen.

Sie haben

  • einen Rezepturrechtsvertrag
  • einen Vorsorgeuntersuchungsvertrag (VU)  und führen weniger als 150 Vorsorgeuntersuchungen im Jahr durch
  • behandeln Patienten in Heimen

dann haben Sie die Möglichkeit sich einen GIN-Anschluss, wie unter Punkt 3 beschrieben, zu bestellen.

 

Heim

Sie sind:

  • ein Heim, haben einen Vertrag mit der Sozialversicherung und wollen die e-card Services und/oder Mehrwertdienste nutzen
  • ein Heim, in dem Vertragsärzte der Sozialversicherung Patienten behandeln und diese direkt mit der Sozialversicherung abrechnen

dann haben Sie die Möglichkeitsich einen GIN-Anschluss, wie unter Punkt 3 beschrieben, zu bestellen.

 

Krankenanstalt, Apotheke, Rettungsorganisation

Selbstverständlich können Sie einen GIN-Anschluss oder einen eHI-Net Anschluss, wie unter Punkt 3 beschrieben, zu bestellen.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie einen GIN-Anschluss bestellen können?

Kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gerne: organisation(at)peeringpoint.at

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Wählen Sie einen Anschluss

Die einzelnen Gesundheitsdienstleister haben unterschiedliche Anforderungen an die technische Infrastruktur. Daher gibt es den passenden Anschluss für jeden. Es werden von den Providern zwei unterschiedliche Anschlüsse an das GIN angeboten

  • den klassischen GIN-Anschluss für
    • Ordinationen
    • Apotheken und
    • kleinere Einrichtungen im Gesundheitswesen
  • den eHI-Net Anschluss für
    • Krankenanstalten
    • Einrichtungen, die eine hohe bis sehr hohe Bandbreite und/oder
    • einen redundanten eigenen Anschluss benötigen.

Der klassische GIN-Anschluss, der seit dem Frühjahr 2005 von den Providern hergestellt wird, beinhaltet sogar zwei Anschlüsse:

  • einer davon steht ausschließlich für e-card Services der Sozialversicherung zur Verfügung
  • der zweite ausschließlich für Mehrwertdienste.

Beide Anschlüsse werden über einen physischen Anschluss (Kabel und Router) realisiert. Damit ist sichergestellt, dass auch bei einem Download von größeren Datenmengen (z.B. Befunden und/oder Bildern) die e-card Services ohne Einschränkungen funktionieren. Ein erhöhtes Datenaufkommen auf dem Sozialversicherungskanal (z.B. ABS mit der Übermittlung von Attachments) wiederum kann den Mehrwertdienste-Kanal und damit z.B. Ihre Befundkommunikation nicht beeinträchtigen.

Den GIN-Anschluss gibt es in verschiedenen Bandbreiten.

 

Bandbreiten

Telekom Austria

Tele 2

UPC

DSL 768/128

x

DSL 1024/256

x

DSL 2048/512

x

x

DSL 4096/512

x

DSL 8192/768

x

DSL 2048/2048

x

DSL 4096/4096

x

DSL 8192/8192

x

 

Die weiteren Spezifikationen der einzelnen Provider und den aktuellen Preis erfahren Sie direkt bei den Providern.

 

Im Gegensatz zu herkömmlichen Internetanschlüssen – wo Sie unter Umständen Ihre Leitung mit bis zu 30 Teilnehmern teilen müssen - steht die gesamte Bandbreite Ihres GIN-Anschlusses nur für Sie zur Verfügung. Überbuchungen der Leitung sind somit ausgeschlossen. Da das GIN komplett getrennt vom Internet ist, besteht auch keine Gefahr von Angriffen aus dem Internet.

Der eHI-Net Anschluss (eHealth Interconnection Network) wurde speziell für Krankenanstalten bzw. für GIN-Teilnehmer mit hohen Anforderungen an Bandbreite und Redundanz geschaffen.Bereits nach der Ausstattung der Vertragsärzte im Jahre 2005 wurde dieser Anschlusstyp gemeinsam mit den drei GIN Providern entwickelt. Funktionen des eHI-Net Anschlusses.

  • Skalierbare Bandbreite (ab 2 Mbit/s bis zur jeweils höchsten Bandbreite des Providers, meist bis zu 1 Gbit/s)
  • Redundante Anbindung von zwei unterscheidlichen Providern
  • Unabhängig von der Anschlusstechnologie (Kupfer und Glas)
  • Direkte Kommunikation zwischen den eHI-Net Anschlüssen, die beim selben Provider sind
  • Spezielle IP-Adressierung, so dass es zu keinem IP-Adressen Konflikt kommt
  • Über den Anschluss können direkt Mehrwertdienste angeboten werden
  • Jeder Teilnehmer am GIN (via GIN- oder eHI-Net Anschluss) kann auf Ihre Dienste zugreifen

Die meisten österreichischen Krankenanstalten sind mittels eHI-Net Anschluss angeschlossen.

 

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So bestellen Sie

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger hat mit den drei großen Telekommunikations-Providern in Österreich Verträge abgeschlossen. Damit sind diese berechtigt, den für Sie passenden GIN- oder eHI-Net Anschluss herzustellen. Für konkrete technische Spezifikationen und kommerzielle Angebote wenden Sie sich bitte an:

 

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